Träumen mit offenen Augen aber verschlossener Seele - Fotografie.



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Sie träumte mit offenen Augen aber verschlossener Seele - von einer Welt, in der jeder seinen Träumen nachgehen konnte.
Herzensangelegenheiten anstatt Kopfsache, Gefühle ausleben, anstatt über jede Konsequenz nachzudenken.
Doch auch ihre Gedanken fesselten sie, hielten sie umschlungen und nährten sich von negativen Blitzen, die ihre Welt durchzuckten.
Wie schön es gewesen war, als ihr Verstand noch von tausenden unbenannten Farben erhellt wurde und sie nicht in dem Wissen war, dass die Unendlichkeit eines Tages anhalten würde.

Entscheidungen treffen, unwissend darüber, ob richtig oder falsch, ob bunt oder eintönig, erschien ihr plötzlich so schwer.
Ihr, die nie zweifelte und immer gewusst hatte, was das Richtige für sie war.

Sie hatte so verzweifelt versucht, dass sie sich in Gedankennetzen verirrt hatte, die ihr die Sicht auf die einfache Lösung nahmen.
Ohne dunkle Schattierungen würde es keine Farbenfrohen geben, ohne Dunkelheit kein Licht, ohne falsche Entscheidungen keine Richtigen.

Das, was sie glaubte, verloren zu haben, war nur versteckt, bis sie wieder anfing, es wertzuschätzen.
Und als sich ihre Seele öffnete, erstrahlte ihre Welt in den unterschiedlichsten Farben, für die sie eines Tages Namen finden würde.


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Dimmuborgir - Willkommen in der Stadt der Trolle.



Der 2. Tag unserer Rundreise führte uns nach dem Godafoss weiter in eine völlig neue Landschaft.
Hier waren wir umgeben von riesigen Lavaformationen, durch welche sich viele farbenfrohe Sträucher zogen und das Gebiet in ein Meer aus Herbstfarben verwandelten.
So eine Auswahl an verschiedensten Naturtönen habe ich bislang noch nie gesehen und so machten diese das Gebiet um Myvatn herum wirklich zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Ich habe bereits Bilder von allen Jahreszeiten dort gesehen, allerdings kann meiner Meinung nach nichts diese Herbstfarben toppen!

Das Gebiet, über welches ich heute erzähle, heißt Dimmuborgir.
Mittlerweile sind Wanderwege durch das gesamte Gebiet entstanden, so dass man zwischen den schwarzen Lavaformationen hindurchlaufen kann.
Fast am Ende des mittleren Wanderweges steigt man auf einen kleinen Berg und kann dort das gesamte Gebiet überblicken, die Aussicht ist einfach magisch und ein Muss für jeden Islandurlauber.

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Tatsächlich war Dimmuborgir zu Wikingerzeiten mit dem Zuhause Satans verknüpft, heutzutage und in den isländischen Sagen sind hier jedoch Trolle beheimatet.
Tatsächlich glauben 90% der isländischen Bevölkerung an Fabelwesen und wenn ich ehrlich bin, konnte ich mir beim Wandern sehr gut vorstellen, dass die Trolle wirklich existieren. Und wer weiß, nur weil man etwas nicht begründen kann, heißt es ja nicht, dass es nicht da ist.

Zu Weihnachten trifft man in Dimmuborgir außerdem auf die Yule Lads, die 13 isländischen Weihnachtsmänner.

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Die "Kirkjan" ist keine Kirche im klassischen Sinne, sondern eine besondere Lavaformation in der Mitte des Gebietes, durch die man hindurchlaufen kann.
Alternativ auch Tor der Hölle genannt, allerdings war ich beim Hindurchgehen weiterhin von so himmlischer Natur umgeben, dass ich dem keinen Galuben schenken kann.

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Sicher gibt es in Island Spannenderes als moosbewachsene Lavahänge, die Natur und der Gedanke daran, dass seit tausenden von Jahren Menschen durch die Farbenpracht und Einzigartigkeit dieser Formationen inspiriert werden, hinterlässt jedoch eine friedliche Landschaft, in der man Energie tanken und mit sich im Reinen sein kann.
Es gibt in der Tat viele Islandreisende, die allein reisen und auf der Suche sind. Nach Inspiration, nach dem Sinn des Lebens oder eben nach sich selbst.
Und ich bin mir sicher, dass sie dort fündig werden.

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Warum es hier so still geworden ist.

06 Dezember 2014 | / | 5 Kommentare

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Der Text zum Post wird überarbeitet - danke für euer Verständnis!

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Exploring Iceland: Godafoss, Wasserfall der Götter.


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Auf halbem Weg zwischen Akureyri und dem legendären Myvatn-Gebiet liegt eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands, der Godafoss.

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Bei Weitem nicht der einzige oder größte Wasserfall Islands, beeindrucken dennoch die gewaltigen Wassermassen, die in eine große Schlucht stürzen.
Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass sich beim Godafoss mehrere Wasserfälle zu einer riesigen Wasserkaskade vereint haben.
Es ist laut, es ist nass und es ist wunderschön.

Die Gewalten der Natur mit allen Sinnen erleben hinterlässt wohl Jeden, egal ob Tourist oder Einheimischen, sprachlos.
Auch sind kaum mehr Worte nötig, um zu beschreiben, wie einzigartig diese Stunden am Götterwasserfall waren.

Die Menschen knipsen Fotos, lächeln sich zu und sind verzaubert vom Moment.
Kein Wunder, dass märchenhafte Sagen Islands Kulturgut bereichern.
Wäre ich jeden Tag von so viel Zauber umgeben, würde ich auch sagen, das alles wahr ist, was die Geschichten erzählen. Und wenn auch nur im Herzen.

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